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Der Name "Alcúdia" kommt von dem arabischen "Al Kudia" und bedeutet "der Hügel" und weißt auf die Lage des historischen Stadtkerns hin: Sie liegt in der Mitte zwischen der Bucht von Pollenca und der Bucht von Alcúdia, welche durch ein Bergmassiv voneinander getrennt sind.
Geschichte: Archäologische Funde belegen, dass bereits zwischen 2000 v. Chr und 1200 v. Chr dort gesiedelt wurde. Unter der römischen Herrschaft ab 123 v. Chr wurde an dieser Stelle die Stadt "Pollèntia" errichtet. Zwischen 425 und 455 n.Chr. wurde sie von Vandalen geplündert. Zwischen 902 und 1229 beherrschten die Mauren Mallorca. Der Name "Alcúdia" ist ein Überrest der maurischen Herrschaft. 1229 wurde Mallorca in das Königreich Aragonien eingegliedert. Zwischen 1298 und 1362 wurden die Überreste der maurischen Stadt Alcúdia von den neuen Herrschern ausgebaut, die Kirche und die Stadtmauer entstanden. In den folgenden Jahrhunderten war Alcúdia ein wichtiges Machtzentrum im Norden Mallorcas. Im 16. Jahrhundert wurde die Stadt mehrmals von Piratenüberfällen heimgesucht. Daraufhin wurden die Stadtmauern im Renaissance-Stil erweitert. Von da an bis ins 20. Jahrhundert verlor Alcúdia an wirtschaftlicher Bedeutung, was auch durch den Ausbau des Hafens für den internationalen Handel im Jahr 1779 nicht verhindert werden konnte. Die Wirtschaftslage wurde erst besser als 1957 im Hafen von Alcúdia ein Kohlekraftwerk zur Stromversorgung von ganz Mallorca gebaut wurde.
Der große Tourismusboom begann, wie auf der ganzen Insel, in den 60er Jahren des 20. Jahrhunderts. Seit dem wurde Alcúdia wichtiges Handels- sowie Tourismuszentrum Mallorcas.
2003 hatte Alcúdia etwa 10.000 Einwohner und mehr als 29.000 Hotelbetten.
Für Touristen bietet Alcúdia viele Möglichkeiten:
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