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Alabama

Dieser Artikel behandelt den US-amerikanischen Bundesstaat Alabama. Für den gleichnamigen Indianerstamm, siehe Alabama (Volk).
Alabama
Flagge Wappen/Siegel

Andere Bundesstaaten
Basisdaten
Spitzname:
Hauptstadt: Montgomery
Größte Stadt: Birmingham
wichtigste Hafenstadt: Mobile
Fläche
Rang (innerhalb der USA): 30
Insgesamt: 135,765 km²
Land: 131,426 km²
Wasser (%): 4,338 km² (3,20%)
Einwohner
Rang (innerhalb der USA): 23
Insgesamt (2000): 4,447,100
Dichte: 34/km²
Mitgliedsstaat
Platz: 22
Seit: 14. Dezember 1819
Geografie
Zeitzone: Central: UTC-6/-5
Breitengrad: 30°13'N bis 35°N
Längengrad: 84°51'W bis 88°28'W
Breite: 306 km
Länge: 531 km
höchste Lage: 734 m
durchschnittliche Lage: 152 m
tiefste Lage: 0 m
Politik
Gouverneur: Robert Riley
Abkürzungen
postalisch: AL
amtlich: Ala.
ISO 3166-2: US-AL
Alabama ist ein Bundesstaat der USA mit einer Bevölkerung von 4.447.100 (Stand der Volkszählung 2000), der zu den Südstaaten zählt. Der Name "Alabama" leitet sich von dem Indianerstamm der "Alibamu", einem Stamm aus der Muskogee-Sprachfamilie, ab. Übersetzt bedeutet "Alibamu" "hier wohnen wir". Eine weitere Möglichkeit wäre, dass sich der Name von dem Wort für "Stammeszentrum" der Creek-Indianer ableitet.

Inhalt
1 Geographie
2 Bevölkerung
3 Wirtschaft
4 Geschichte
5

Geographie

Alabama ist mit 133 667 km² der 29. größte Bundesstaat der USA. Es grenzt im Norden an Tennessee, im Osten an Georgia, im Westen an Mississippi und im Südosten an Florida. Im Nordwesten befinden sich die Appalachen, sonst ist Alabama ein ebener Staat, der überwiegend von Wald bedeckt ist. Im Süden liegt der Golf von Mexiko, in dem der Hauptfluss Alabama River mündet. Alabama ist in 67 Landkreise (counties) unterteilt.

Bevölkerung

Mit 4,4 Mio. Einwohner ist Alabama der 23. größte Staat der USA. 32% der Bevölkerung sind Schwarze (siehe:
Martin Luther King)

Wirtschaft

Vor allem an der Meeresküste und an der Flussebene des Alabama Rivers werden Pflanzen und Früchte angebaut. Dies sind Mais, Baumwolle, Zuckerrohr, Tabak, Südfrüchte, Kartoffeln und Futterpflanzen. Überwiegend werden Rinder und Schweine gezüchtet.

Alabama besteht zu 50 Prozent aus Kiefer- und Laubwäldern, weshalb Alabama auch eine große Forst- und Holzwirtschaft besitzt. In den Städten, vor allem in der Industriestadt Birmingham (Alabama), herrscht dagegen eine Baumwoll-, Elektro-, Zement- und eine chemische Industrie. Seit 1944 wird in Alabama auch Erdöl gewonnen.

Geschichte

Vor etwa 8000 bis 9000 Jahren betraten die ersten Indianer alabamischen Boden. Bis die ersten Europäer nach Alabama kamen lebten im Norden vor allem die Cherokee und die Chicksaw Indianer. Im Süden lebten die Choctaw und die Creek Indianer.

1519 landete der spanische Entdecker Alonso Alvarez am "Mobile Bay". 1541 kam der Spanier Hernando de Soto von den Appalachen nach Alabama. 1699 kamen die Franzosen aus dem Süden und gründeten die erste Kolonie und 1702 die Stadt Fort Louis, die bis zum Jahr 1722 Hauptstadt der französischen Kolonie Louisiana war. Im Jahre 1711 wurde die Stadt Mobile gegründet.

1763 eroberten die Engländer Alabama und 1779 die Spanier den südlichen Teil Alabamas. Im Jahr 1798 wurde Alabama, mit Ausnahme der Stadt Mobile, Mitglied des Mississippi Territoriums. Erst 1813 wurde auch Mobile Teil des Territoriums. Vier Jahre später, im Jahr 1817, konnten die Amerikaner Alabama besetzen und nutzten es vorerst als eigenständiges Territorium. 1819 wurde Alabama schließlich 22.Bundesstaat der USA.

Siehe auch: Alabama-Paradoxon

US-Bundesstaaten
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Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.