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Al-Qaida

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Al-Qāˁida (arab. Ű§Ù„Ù‚Ű§ŰčŰŻŰ©, phonologische Transkription nach IPA: /alˈqaːʕÉȘda/, 'Basis, StĂŒtzpunkt; Datenbank', Schreibweisen auch al-Qaida oder al-Qaeda, letzteres kommt englisch ausgesprochen der Originalaussprache am nĂ€chsten, in der Presse tauchen auch weitere Varianten auf: Al Kaida, El Kaida, was deutsch ausgespochen der Originalaussprache nahe kommt, sofern nicht das i betont wird!) ist der, einer islamistischen Terrororganisation zugeschriebener Name, der AnschlĂ€ge in Kenia, Tansania, auf die Synagoge der Insel Djerba und die TerroranschlĂ€ge am 11. September 2001 in den USA zur Last gelegt werden werden.

Inhalt
1 Struktur
2 Mitglieder
3 Geschichte
4 Strategischen Ziele
5 AnschlÀge, die Al-Qaida zugeschrieben werden
6

Struktur

Man geht davon aus, dass Al-Qaida keine fest umrissene Organisation ist, sondern ein internationales Geflecht verschiedener islamistischer Terrorgruppen. Man vermutet, dass die Gruppen mit dezentralen Netzwerkstrukturen untereinander verbunden sind. Persönliche Kontakte zwischen den Mitgliedern der einzelnen Zellen sind ausschlaggebend fĂŒr den Informationsfluss. AngefĂŒhrt wird die Gruppe vermutlich noch immer von dem Saudi Osama bin Laden; es kann jedoch auch sein, dass dieser im Rahmen des Afghanistan-Krieges 2002 umgekommen ist.

Eine andere Vermutung ist, dass es keinen "AnfĂŒhrer" gibt, sondern sich die Gruppen selbst verwalten und nur wenig Kontakt zu mehreren FĂŒhrungspersönlichkeiten haben. Einerseits behauptete 1999 der saudische Dissident Saad El Fagih, dass die Al-Qaida lediglich eine Art Register von 20.000 bis 30.000 ehemaligen Afghanistan-Söldnern sei, andererseits bezeichnete im Jahre 1998 ein Gericht in Manhattan Al-Qaida als streng gefĂŒhrte Organisation, die mit Untergrundorganisationen in der gesamten islamischen Welt zusammenarbeitet.

Es kann davon ausgegangen werden, dass in Afghanistan eine Infrastruktur bestand, in der Mitglieder der Gruppe systematisch fĂŒr die DurchfĂŒhrung von Terrorangriffen ausgebildet wurden. Nach dem Afghanistankrieg ist vermutlich eine zweite Generation von Al-Qaida-Mitgliedern entstanden, die in verschiedenen LĂ€ndern ihre Verstecke und Ausbildungslager haben. Im Verdacht stehen Pakistan und Syrien.

In der arabischen Welt gibt es ein GerĂŒcht, nach denen Al-Qaida von den USA und Israel gesteuert werden.

Mitglieder

Als GrĂŒnder und Chef der Organisation gilt Osama bin Laden. Zu den weiteren FĂŒhrungskrĂ€ften zĂ€hlen bzw. zĂ€hlten: Khalid Scheich Mohammed, Jassir el Dschasiri. Andere bekannte Mitglieder sind bzw. waren: Mohammed Atta, Ramzi Binalshib, Al-Sawahiri Aiman, Abu Mussab al Sarkawi.

Geschichte

Die Al-Qaida wurde wahrscheinlich um 1988 von Osama bin Laden ins Leben gerufen. Bin Laden hielt sich zu dieser Zeit in Afghanistan auf, wo ihm und seiner Terrororganisation Unterschlupf gewĂ€hrt wurde. UrsprĂŒnglich kĂ€mpfte die Al-Qaida an Seite der afghanischen FreiheitskĂ€mpfer und der USA gegen die sowjetischen Besatzungstruppen und hatte von Anfang an UnterstĂŒtzung durch den pakistanischen Geheimdienst ISI. Erst als US-Truppen in Saudi Arabien stationiert wurden (Irak-Krieg) kam es zum Bruch mit Saudi Arabien und den USA. Er musste Saudi Arabien velassen, ging nach Sudan und wich spĂ€ter nach Afghanistan aus. Auslieferungsangebote der sudanesischen Regierung wurden von den USA ignoriert. Da bin Laden aus einer sehr wohlhabenden Familie stammt, hat er die Möglichkeit, seine Organisation großenteils selber zu finanzieren.

Strategischen Ziele

AnschlÀge, die Al-Qaida zugeschrieben werden

1993

1995

1996

1998

2000

2001

2002

2003

2004

Quelle: Der Spiegel 48/2003, Fortschreibung

www.heise.de/tp/deutsch/inhalt/glosse/17861/1.html Telepolis-Artikel ĂŒber die Namensgebung


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.