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Akklimatisation

Akklimatisation

Die einzige Möglichkeit, den menschlichen Organismus an die großen Höhen anzupassen, ist die Akklimatisation. Durch einen komplexen Anpassungsvorgänge kann die die Gewebsoxygenierung angeglichen werden. Aufgrund der unterschiedlichen Fähigkeit zum hypoxischen Atemantrieb verläuft die Anpassung bei jedem Menschen unterschiedlich. Die normalen höhentypischen Veränderungen äußern sich in:

Der Anpassungsprozess, der in verschiedenen Stufen ablauft, stellt einen hoch komplexen, bis heute noch nicht vollständig erforschten Prozess dar. In Verschiedenen Anpassungsphasen wird zunächst durch Steigerung des Atem- und Herzminutenvolumen der gesunkene CO2-Partialdruck ausgeglichen. Dadurch bedingt, entsteht eine respiratorische Alkalose, die der Körper auszugleichen versucht. Mit dem alveolo-vaskulären Reflex wird der Sauerstoffaustausch von Alveolen und Lungenkapillaren verbessert. Im Blut kommt es zu einer Rechtsverschiebung der Hämoglobin-Bindungskurve, abgeschwächt durch die respiratorische Alkalose. So steigt der Hämatokrit stark an, was die Fließeigenschaften des Blutes verschlechtert und zu einer Thrombosebildung kommen. Der Organismus kann sich dauerhauft nur in Höhen bis 5300 Meter anpassen, darüber hinaus setzt langfristig die Deterioration ein. Merkmale für eine erfolgreich verlaufene Akklimatisation sind:
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