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Adam Ries

Adam Ries (* 1492 in Staffelstein (Oberfranken), † [vermutlich Ende März] 1559 in Annaberg (Erzgebirge)) war ein deutscher Rechenmeister.

Viele kennen ihn unter dem Namen Adam Riese, Wissenschaftler und Biographien zitieren ihn jedoch in der Schreibweise Ries.

Adam Ries wirkte unter anderem in Erfurt und in Annaberg, wo er jeweils eine Rechenschule leitete und drei Rechenbücher verfasste:

Sein Algebra-Lehrbuch "Coss" (1524) konnte damals nicht gedruckt werden. Erst 1992 erschien im Verlag B.G. Teubner ein kommentierter Nachdruck des Manuskriptes.

Bemerkenswert ist, dass Adam Ries seine Werke nicht - wie damals üblich - in lateinischer, sondern in deutscher Sprache schrieb. Somit erreichte er einen großen Leserkreis und konnte darüber hinaus auch zur Vereinheitlichung der deutschen Sprache beitragen.

Der Ausspruch "macht nach Adam Ries(e)" wird heute gern gebraucht, um die Richtigkeit eines Rechenergebnisses zu unterstreichen.

Adam Ries gilt bei der breiten Masse als der Vater des modernen Rechnens und hat mit seinen Forschungen und Werken entscheidend dazu beigetragen, dass die römischen Zahlen als in der Praxis unhandlich erkannt wurden und weitgehend durch die wesentlich strukturierteren arabischen Zahlen ersetzt wurden.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
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