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ÖBB 4041

Die Baureihe 4041 (BBÖ ET10) ist ein elektrisch angetriebener Triebwagen der Österreichischen Bundesbahn.

1929 entschlossen sich die BBÖ zur Beschaffung von 8 E-Triebwagen. Um die Lagerhaltung von Elektrobauteilen gering zu halten, wurden gewisse Bauteile von der Baureihe BBÖ 1170 (ÖBB 1045) übernommen. Die Triebwagenreihe bekam die Bezeichnung ET10 (ET steht für E-Triebwagen).

Da die Radsatzlast für gewisse Strecken zu hoch war, wurden dreiachsige Drehgestelle entwickelt und eingebaut. Diese waren aber sehr anfällig, speziell die mittig angeordnete Laufachse. Mittlerweilen wurde aber die Achslast auf den Hauptstrecken angehoben, die Laufachse entfernt und die Drehgestelle angepaßt. Auf den Museumstriebwagen kann man noch heute die Achslagerführung der Laufachsen erkennen.

Bei diversen Ausbesserungen wurde eine Vielfachsteuerung eingebaut, mit dieser konnte man einen zweiten Triebwagen steuern. Bei Hauptausbesserungen wurden auch die Fahrzeugkästen umgebaut, wobei die Stirnseiten mit umgestaltet wurden.

Die Fahrzeuge schieden 1973 aus dem Plandienst aus. 4041.01, 03, 05 blieben erhalten und waren als Vorheizanlagen in der HW-Floridsdorf hinterstellt. Zur 150 Jahr Feier der ÖBB wurden die Fahrzeuge restauriert, der 4041.03 wurde in den Lieferzustand als ET10.003 zurückversetzt. Es wurde auch ein passender Steuerwagen hergerichtet. Die Garnitur steht bzw. stand für Sonderfahrten zu Verfügung.

Umzeichnungen

Standorte der Musemsfahrzeuge Tech. Daten sonstiges
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