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4-Ohren-Modell

Das 4-Ohren-Modell oder Kommunikationsquadrat systematisiert die Erkenntnis, dass eine von einem Menschen an andere Menschen gerichtete Botschaft mehr als nur das unmittelbar Bezeichnete (den "Inhalt" der Botschaft, die Wortbedeutung) transportieren kann (und das in der Regel auch tut).

Im deutschen Sprachraum wurde das 4-Ohren-Modell von Friedemann Schulz von Thun popularisiert. Die vier Ohren stehen für die vier unterschiedlichen Bezugsräume zur semantischen Aussage einer Botschaft:

Inhalt
1 Beispiel
2 Kontext
3

Beispiel

Die Aussage einer freudigen Mutter gegenüber ihrer kleinen Tochter, welche mit einem Bild aus dem Kindergarten kommt, "Ja, das hast Du aber schön gemacht. Bekommt der Papa auch so ein schönes Bild von Dir?" könnte demnach wie folgt aufgeschlüsselt werden:

Kontext

Sigmund Freud hat mit seiner Eisbergtheorie dazu die Grundlage geliefert, indem er eine Metapher für den verborgenen, viel größeren Teil einer Verhaltensweise fand. Das Modell erinnert an Karl Bühlers Organon-Modell der Sprache, wonach sprachliche Zeichen Symbole, Signale und Symptome seien.

Weitere Kommunikationsmodellen siehe Lasswell-Formel und Kommunikationstheorie.


Der Ursprungsartikel stammt von der deutschsprachigen Wiki pedia (siehe oben: "Original Artikel & Autoren Liste").
Der Text steht unter der GNU Freie Dokumentation Lizenz.



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